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Go4it Einsatz in Albanien 2020

Im Rahmen derGo4it Schule haben wir einen Einsatz in Albanien gemacht. Zu fünft haben wir uns entschlossen diese Reise anzutreten trotz der aktuellen Corona Situation. Etwas ungewöhnlich reisten wir mit Mundschutz und einer Menge Hände Desinfektionsmittel in derTasche nach Albanien. Auch dort haben wir natürlich so gut wie es nur möglich war die Vorschriften eingehalten.

Herzlich wurden wir von Ueli, Dorli, Ymer, Esterina und allen anderen Mitarbeitern und Kindern begrüsst und wenige Stunden später, sassen wir bereits in der Kirche und beteten für Albanien. Dieser Gebetsabend war derEinstieg in eine wilde, bunte und humorvolle Einsatzzeit in Durres. Drei Adjektive, die gut auch zur albanischen Kultur passen.

Während drei Tagen fand in der Kisha Nehemia ein Kidscamp statt, wo wir jeden Morgen einen Input erzählten, ein Theater vorführten, Bastelaktivitäten vorbereiteten und Gruppenspiele mit den Kindern spielten. Wir kommunizierten mit Händen und Füssen und waren dankbar, dass wir immer wieder tolle Übersetzer zur Seite gestellt bekamen. Die Kinder waren neugierig und voller Energie. Es waren lustige Tage und wir glauben fest, dass wir viele Samen in die Leben der Kinder sähen durften.  

Einen tieferen Einblick in das Leben in Albanien bekamen wir während der eintägigen Jugendkonferenz, welche in der Kirche Nehemia stattfand. Jugendliche kamen aus verschiedenen Dörfern nach Durres. Nach dem Gottesdienst gingen wir mit einem grossen Bus an den Strand. Die Jugendlichen erzählten uns aus ihrem Leben und teilten teils ihre Sorgen sowie auch ihre Träume mit uns. Es war eindrücklich und bewegend. Zusammen konnten wir für ihre Anliegen beten und uns gegenseitig ermutigen, weiter alles für Jesus zu geben und Ihm zu vertrauen.

 

Gemeinsam mit Dorli gingen wir auf Hausbesuche. Bereits die Fahrt dorthin war das pure Abenteuer. Die Strassenverhältnisse sind, sagen wir, etwas anders als in der Schweiz :) Verkehrsregeln gab es in unseren schweizerischen Augen praktisch keine und viele Kreuzungen sind für uns heute noch ein Rätsel, wie diese funktionieren.

Angekommen in einem etwas abgelegenen Dorf nahe Durres, wurden wir von einer jungen Mutter begrüsst. Sie erzählte uns ehrlich und etwas hoffnungslos, was sie zurzeit beschäftigt. Nebst finanziellen Problemen gab es auch gesundheitliche Herausforderungen mit ihrem Sohn zu meistern. Wir beteten zusammen für gute Lösungen und göttliche Versorgung in allen Bereichen. Durch das Anteil nehmen an der Not und der Gegenwart Gottes mussten wir mehrere Tränen abwischen. Als wir wieder zu Hause angekommen waren, erhielten wir die Nachricht, dass eine Ärztin in Zusammenarbeit mit einem Neurologen aus Italien, der regelmässig nach Albanien kommt, sich um die Finanzierung der Medikamente kümmern wird. Unser grosser Gott hat immer Lösungen bereit! Halleluja.

Die Tage in Albanien vergingen wie im Flug und bald hiess es bereits wieder Abschied zu nehmen. Wir kamen mit vollen Herzen um zu dienen, ein Segen zu sein und um zu lernen und wir gingen mit noch volleren Herzen zurück in die Schweiz. Voll von all den Begegnungen mit diesen vielen wunderbaren Menschen. Voller staunen über all das was Gott tut in diesem Land und voll von der Liebe, die wir erfahren haben. All diese kostbaren Eindrücke werden noch lange in uns nachklingen. Vielen Dank für diese tolle Zeit!