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Albanien-Einsatz - Go4it 2018

Kinder, die aus vollem Herzen singen, tanzen, beten und Gott loben…Das sind einige unter vielen Eindrücken die wir in der Kinderwoche, der Kita und der ersten Woche unseres Albanieneinsatzes erleben durften.  Die Kinder waren bei allen Spielen und Geschichten erstaunlich aufmerksam und konzentriert. Wir durften viele eigene Ideen in das Programm einfliessen lassen. Nach dem 1. Tag der Kinderwoche waren Unklarheiten geklärt, und so konnten wir uns ganz auf die Kinder konzentrieren. Am letzten Tag  wurde ein Aufruf gemacht; wir durften für sehr viele Kinder, die ihr Leben Jesus anvertrauten, beten.

Wir begleiteten  Ueli und Dorli immer wieder in umliegende Gemeinden. Für uns Schweizer war es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, dass wir „einfach so“ predigen  und Zeugnisse weitergeben durften.  Für viele war es eine neue Erfahrung und Chance, in einer solchen Freiheit das  Potential zu entdecken, welches Gott in uns hinein gelegt hat. Nach einer Predigt beteten wir für einige Frauen,  welche nach dem Gottesdienst nach vorne kamen. Wir erlebten wie Gott ihre Herzen bewegte und wie er sie ganz persönlich angesprochen hat.

Dass das Gebet unglaubliche Kraft hat, erlebten wir auch bei einem kleinen Mädchen, welches seit einiger Zeit ein stark geschwollenes Auge hatte und Antibiotika einnahm. Die Ärzte wussten nicht genau woher die Schwellung kam. Nach dem Gebet und etwa zwei Tage später, war die Schwellung viel besser geworden. Gott hat uns seine Vollmacht anhand einer Heilung gezeigt.

Eine  Aufgabe, welche uns Ueli und Dorli anvertrauten, war die Gestaltung eines Jugendraumes. Auch hier konnten wir unsere unterschiedlichen Gaben einsetzen und während der Arbeit Gemeinschaft pflegen. Kaum hatte man einen Pinsel in der Hand, stand auch schon mindestens ein Kind da, das seine Hilfe anbot. Am Ende des Einsatzes segneten wir den Raum und baten Gott, dass dort viele Menschen Jesus begegnen möchten.

Eine Frau welche vor kurzem ihren Mann verloren hat, eine Familie die nicht weiss, ob sie in  wenigen Tagen auf der Strasse steht, ein junger Mann der weder sprechen noch hören kann und kaum Perspektiven für die Zukunft hat, und Kinder die nicht am Kinderprogramm teilnehmen können, weil sie am Strand betteln müssen… das sind einige der Beispiele aus dem Leben vieler Menschen in Albanien. Trotz allem haben diese Menschen eine Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die uns oft fehlt. Sie leben die Gemeinschaft, von der wir oft sprechen auf eine ganz andere Art. Das war sehr beeindruckend und hinterlässt viel Grund zum Nachdenken.

Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft und die wertvolle Zeit, die wir bei euch erlebten.

 

C. Heller