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Zeugnis von Shota Basha

Mein Name ist Shota Basha; ich lebe in Albanien.

Ich bin in einer guten Familie aufgewachsen und hatte alles, was ein Kind braucht. Gesundheitlich war ich jedoch schwach; das prägte meine Kindheit.Shota BashaShota Basha

Als ich ein Jahr alt war, erkrankte ich an hohem Fieber. Zudem war ich untergewichtig. Mein Sehvermögen war sehr eingeschränkt und meine Entwicklung ging sehr langsam voran. Die ersten Schritte konnte ich erst am fűnften Geburtstag machen.

Damals arbeitete mein Vater im Ausland und brachte immer Medizin für mich, weil hier in Albanien die medizinische Versorgung fehlte. Ich hatte viele Träume fűr meine Zukunft. Ich wollte wie alle anderen Kinder sein, aber leider wurde ich nicht angenommen wie ich war. Damals hörte ich von Jesus. Für meine Eltern war er jedoch nur “Religion”. Sie begleiteten mich an einen Ort, den sie “heilig” nannten, dass ich dort geheilt würde. Viele Jahre ging ich dorthin, aber es geschah kein Wunder.

Als ich zwölf Jahre alt war, besuchte ich zum ersten mal eine Gemeinde hier in Durrës, wo ich wohne. Dort lernte ich viel über Jesus und das freute mich sehr. Im Alter von 15 Jahren, nahm ich Jesus als den Heiland meines Lebens an. Vieles wurde nun anders für mich!

Ich erlebte einen Frieden, den ich früher nicht gefühlt hatte. Aber immer noch hatte ich grosse Probleme mit meinen  Augen. Ich bin zu vielen verschiedenen Augenärzten gegangen, aber mein Sehvermögen war nicht gut. Viele Geschwister beteten für mich, dass ich ein Wunder erleben könnte. Im Jahr 2007 hatte ich eine weitere Untersuchung. Es gab wenig Hoffnung auf Besserung. Nach diesem Bescheid wollte ich nicht mehr leben…Ich dachte an Selbstmord -  aber es durfte nicht sein…

In dieser Traurigkeit fand ich die Kraft zu beten. Ich sagte zu Gott: “Ich vertraue dir, und glaube, dass du mich geheilt hast!”

Von diesem Tag an benutzte ich die Brille  nicht mehr. Nach zwei Wochen gab es eine Veränderung. Ich stellte fest, dass ich ohne Brille eine kurze Zeit lesen und schreiben konnte. Die Sehkraft verbesserte sich nun sehr schnell, so dass ich bald ohne Probleme gut sehen konnte!

Heute bin ich in der Anbetungsgruppe in der Nehemia Kirche hier in Durres. Ich habe in diesem Jahr die Universität als Lehrerin abgeschlossen. Kinder und Sprachen machen mir besonders Freude.

Meine Situation war nicht sehr hoffnungsvoll, viele meiner Träume waren zerbrochen, aber Jesus bereitete mir eine Zukunft. Mit ihm kann ich nun vorwärts gehen!

Er schenkte mir mein Augenlicht, Liebe und Frieden in mein Herz!

 

Anmerkung der Leitung von Nehemia:

Nach einem Praktikum in der Kindertagesstätte konnte Shota ab Dezember 2014 als Erzieherin 50% angestellt werden, was für sie ein weiterer Erfolg und Erfüllung ihrer Gebete ist! Diesen Bericht hat sie selber, mit einiger Korrektur, deutsch verfasst.