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25 Jahre - Ein Vierteljahrhundert – eine Arbeit, ein Dienst von Anfang an!

Wie alles begann? Sehr einfach, mit einem Herzen voller Liebe für die Menschen, mit Gitarre und Bibel und mit einer Familie, die ihr komfortables Leben verliess, um  dem Ruf Gottes zu folgen.

Später kamen Mitarbeiter dazu, die begeistert waren, die frohe Botschaft weiterzugeben! Bei Wind und Wetter, in Regenstiefeln durch Matsch, im Winter in eiskalten Zimmern, in grösster Hitze im Sommer. Das Volk war nicht nur in materieller Hinsicht arm – die Verarmung der Menschen war komplett, nach innen und aussen. Aber es gab Hoffnung durchs Evangelium…

Treffen mit Kindern und Erwachsenen in vielen Dörfern, z. T. weit abgelegen, wurden begonnen. Der Same des Evangeliums ging auf und  – Menschen wurden zu Nachfolgern Jesu!

Ein Projekt unter Roma-Kindern wurde gestartet mit warmer Suppe, Hilfe für ABC-Schützlinge und mit Geschichten und frohen Jesus-Liedern.

Es ging weiter: Häuser für Gottesdienstzwecke konnten gekauft, umgebaut und  möbliert werden. Jede Materialspende aus dem Ausland war echt Gold wert.

Die Investition in Jugendliche hat sich gelohnt, sie wurden zu guten Familienvätern und  Müttern, die sich nebst der eigenen Familie für sozial Schwache engagierten.

Das Wort Gottes wurde weiter gelehrt und Gemeinden haben sich formiert. Der Auftrag wurde verstanden und wahrgenommen.

Die intensive Pionierphase der gesamten Arbeit ging über zwölf Jahre hinweg!  Erfolg und der Segen Gottes blieben nicht aus, aber auch Schwierigkeiten, wie könnte es anders sein, begleiteten den Alltag der Mission.

Im Jahr 2005 ging die Leitung der Missionsstation Nehemia in Durrës von Hartmut und Astrid Kämmer an Ueli und Dora Dietrich, ausgesandt von der Schweizerischen Pfingstmission.

Mit demselben Engagement wurde weiter entwickelt, in Menschen investiert, wurden Kleingruppen gegründet und Menschen im Glauben gefestigt. Kinder kamen immer wieder in Scharen zu den Treffen. Diverse Aktivitäten, Sommerlager und jegliche Form von Kreativität wurden zu Highlights.

Durch Ausbildungscamps für Jugendliche, sowie mit der Gründung eines Royal Rangers-Stammes im Dorf Hamallaj kamen neue Elemente und dadurch Bewegung  in die Kinder-und Jugendarbeit.  

An verschiedenen Seminaren wurden Mitarbeiter geschult; Konferenzen für Frauen, Männer und Jugendliche angeboten, vielfach auch mit organisiert.

Mit dem Wachstum der Arbeit und der Zunahme der Kontakte wuchsen auch die Herausforderungen im sozialdiakonischen Bereich, denn „die Armut war und ist noch längst nicht abgeschafft“.  Manche Not konnte gelindert werden mit Hilfsgütern  und Lebensmittelpaketen - individuell, persönlich, direkt durch die Mitarbeiter von Nehemia, stets verbunden mit geistlicher Unterstützung.

Zu Tausenden wurden über all die Jahre hinweg Weihnachtspakete von AVC-Schweiz verteilt:  Kinderpakete in Schulen, in den Gemeinden und gemeinsam mit dem örtlichen Sozialdienst in abgelegene Gebiete. Die vielfältigen  Dienste werden bis heute von den Behörden anerkannt und wertgeschätzt.

Ein Meilenstein in der Geschichte von Nehemia Durrës: Seit Januar 2014 als eigenständige Organisation registriert, konnte im Oktober 2016 nach nur einjähriger Bauphase das Kinder- und Gemeindezentrum eingeweiht werden. Damit ging der Wunsch für eine neue Kita und grössere Räumlichkeit für die Gemeinde nach vielen Jahren des Gebets in Erfüllung.

Das heutige Projekt „Kindertagesstätte“ in Nishtulla mit sozialer, pädagogischer und beratender Funktion ist für viele Familien die Verbindung zur Gemeinde geworden. Die Kids erleben dort die Liebe Gottes und werden entsprechend gefördert. Die Gemeindeglieder, meist Eltern und Grosseltern der Kinder, sowie ehemalige Schüler der Kita, wohnen ausschliesslich in der näheren Umgebung. 

Die drei verschiedenen Arbeitsschwerpunkte sind heute Gemeindebau, in sieben Dörfern und in Durrës und Nishtulla, sowie sozialdiakonische Dienste und die Kindertagesstätte im Roma-Quartier. Nehemia Durrës beschäftigt heute 13 albanische Mitarbeiter.

 

Das Jubiläum – 25 Jahre Nehemia Durrës, Albanien

Das grosse Fest in Bildern am 25. März 2018

Es war ein unvergesslicher Tag! Wenig Sonnenschein, aber dafür fröhliche Gesichter, Herzen voller Erwartung und Dankbarkeit  -  natürlich lag Feststimmung in der Luft!

Die vielen Teilnehmer aus allen Dörfern, sowie Gäste aus dem Ausland füllten die Reihen im Saal des Missionshauses schnell. Der Gottesdienst dauerte gegen drei Stunden.

So bunt wie das Publikum, so reich war auch das Programm!

„Akteure“ waren Kids der Tagesstätte, Royal Rangers mit einem Video, Mitarbeiter mit Rückblick auf geschichtliche Ereignisse, Beitrag des Gründers der Arbeit und eines Allianz-Pastors. Das  Lobpreisteam Durrës-Nishtulla begeisterte mit starken Liedern, die Erlebnisberichte von Älteren und Jungen sprachen für sich selber. Mit der Fotoshow wurden alte Erinnerungen lebendig.

Ueli und Dora Dietrich eröffneten den Festgottesdienst mit dem Wort aus Ps. 118. 24: „Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasset uns freuen und fröhlich an ihm sein.“  Es gab wirklich viel Grund zur Freude!

Die Predigt von Samuel Truttmann (nach Mark. 16. 15-18) mit der Aufforderung hinauszugehen in Nachbarschaft, Stadt und Land, in Menschen zu  investieren und mehr und Grösseres zu erwarten, war mit einer Proklamation ein würdiger Abschluss der Feier!

Bei leckeren Köstlichkeiten, süss und gesalzen, ergab sich noch so manches Gespräch wie „weisst du noch…  damals?“ oder aber, „schau dir das Bild an“… und  unverzüglich entstehen die aktuellen Fotos, die dann bestimmt  für das nächste Jubiläum verwendet werden…

Ueli und Dora Dietrich

 

 

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